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	<title>Wirtschaft Archives - Wirtschafts Nachrichten aus der Schweiz</title>
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		<title>Von der Idee zum Produkt &#8211; so kommen Medizinprodukte auf den Markt</title>
		<link>https://www.businessguide.ch/von-der-idee-zum-produkt-so-kommen-medizinprodukte-auf-den-markt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Dec 2025 14:16:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine gute Idee im Gesundheitswesen beginnt oft mit einer ganz konkreten Alltagssituation: Eine Pflegekraft kämpft mit unhandlichen Infusionssystemen, ein Chirurg wünscht sich ein Instrument, das präziser und schonender arbeitet, oder ein Diabetiker hätte gerne ein Messgerät, das diskreter und einfacher zu bedienen ist. Aus solchen Beobachtungen entstehen Medizinprodukte, die später im Krankenhaus, in der Praxis ... <a title="Von der Idee zum Produkt &#8211; so kommen Medizinprodukte auf den Markt" class="read-more" href="https://www.businessguide.ch/von-der-idee-zum-produkt-so-kommen-medizinprodukte-auf-den-markt/" aria-label="Mehr Informationen über Von der Idee zum Produkt &#8211; so kommen Medizinprodukte auf den Markt">Weiterlesen ...</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.businessguide.ch/von-der-idee-zum-produkt-so-kommen-medizinprodukte-auf-den-markt/">Von der Idee zum Produkt &#8211; so kommen Medizinprodukte auf den Markt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.businessguide.ch">Wirtschafts Nachrichten aus der Schweiz</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine gute Idee im Gesundheitswesen beginnt oft mit einer ganz konkreten Alltagssituation: Eine Pflegekraft kämpft mit unhandlichen Infusionssystemen, ein Chirurg wünscht sich ein Instrument, das präziser und schonender arbeitet, oder ein Diabetiker hätte gerne ein Messgerät, das diskreter und einfacher zu bedienen ist. Aus solchen Beobachtungen entstehen Medizinprodukte, die später im Krankenhaus, in der Praxis oder zu Hause eingesetzt werden. Der Weg dorthin ist allerdings deutlich komplexer als bei vielen klassischen Konsumgütern.</p>
<p>Medizinprodukte müssen Menschen helfen, ohne ihnen zu schaden. Sie greifen in Diagnostik, Therapie oder Überwachung ein und berühren damit unmittelbar Gesundheit und Leben. Genau deshalb sind Ideen in diesem Bereich zwar spannend, aber auch streng reguliert. Zwischen erstem Geistesblitz und zugelassenem Produkt liegen technische Entwicklung, klinische Bewertung, umfangreiche Dokumentation und der Nachweis, dass das Produkt sicher und leistungsfähig ist. Gleichzeitig stehen Hersteller unter wirtschaftlichem Druck: Innovationsgeschwindigkeit, Wettbewerbsumfeld, klinische Anforderungen und rechtliche Rahmenbedingungen müssen in Einklang gebracht werden.</p>
<p>Der Prozess von der ersten Skizze bis zur <a href="https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/gesundheitswesen/medizinprodukte/marktzugangsvoraussetzungen.html">CE-Kennzeichnung</a> ist kein geradliniger Sprint, sondern eher ein langer Marathon mit vielen Schleifen und Rückkopplungen. Entwicklungsteams müssen eng mit Anwendern, Qualitätsmanagement, Regulatory Affairs, Einkauf, Produktion und teilweise auch mit Kliniken und Forschungseinrichtungen zusammenarbeiten. Je früher diese Bereiche eingebunden werden, desto geringer ist das Risiko, später aufwändige Änderungen durchführen zu müssen. Ein strukturiertes Vorgehen hilft, gute Ideen nicht nur technisch, sondern auch regulatorisch und wirtschaftlich zur Anwendung zu bringen.</p>
<p>Der folgende Überblick zeigt, wie aus einer Idee ein marktfähiges Medizinprodukt wird – von den ersten Überlegungen über die technische und klinische Entwicklung bis hin zu Zulassung, Produktion und Überwachung im Markt. So entsteht ein Gesamtbild, das deutlich macht, wie viel Arbeit, Abstimmung und Verantwortung in einem Medizinprodukt steckt, das am Ende “nur” als fertiges Gerät, Implantat oder Softwarelösung im Alltag erscheint.</p>
<h2>Was Medizinprodukte besonders macht</h2>
<p>Medizinprodukte reichen von einfachen Pflastern über Spritzen, Infusionspumpen und Implantate bis hin zu komplexer Software, die Bilddaten auswertet oder Therapien steuert. Anders als Arzneimittel wirken sie meist physikalisch oder mechanisch, nicht primär pharmakologisch. Trotzdem gelten hohe Anforderungen an Sicherheit und Leistungsfähigkeit, denn Fehlfunktionen können gravierende Folgen haben. Der rechtliche Rahmen ist in Europa unter anderem durch die europäische Medizinprodukteverordnung (MDR) vorgegeben, die sehr genau beschreibt, welche Anforderungen erfüllt werden müssen.</p>
<p>Je nachdem, wie hoch das Risiko für Patientinnen und Patienten eingeschätzt wird, werden Medizinprodukte in unterschiedliche Risikoklassen eingeteilt. Ein Verband oder OP-Mundschutz gehört zu einer niedrigen Risikokategorie, ein Herzschrittmacher oder eine Hüftprothese zu einer sehr hohen. Mit zunehmendem Risiko steigen die Anforderungen an Prüfungen, Dokumentation und unabhängige Kontrolle durch sogenannte Benannte Stellen. Diese Einstufung beeinflusst den gesamten Entwicklungsprozess: von der Tiefe der klinischen Bewertung über die Art der Studien bis hin zum Umfang der technischen Dokumentation.</p>
<p>Hinzu kommt, dass Medizinprodukte während ihrer gesamten Lebensdauer betrachtet werden müssen. Es genügt nicht, nur den Zeitpunkt der Markteinführung im Blick zu haben. Hersteller müssen schon in der Planung berücksichtigen, wie das Produkt gewartet wird, wie Softwareupdates aussehen können, wie Anwender geschult werden und wie Rückmeldungen aus dem Feld später wieder in die Verbesserung einfließen. Dadurch wird aus der Produktidee ein langfristig angelegtes Systemprojekt.</p>
<h2>Vom Problem zur Produktidee</h2>
<p>Am Anfang steht meist ein medizinisches oder organisatorisches Problem. Kliniker sehen etwa, dass ein bestimmter Handgriff im OP unnötig Zeit kostet oder dass ein vorhandenes Produkt nicht gut ergonomisch gestaltet ist. Andere Ideen entstehen in Forschungsprojekten, Start-ups oder Technologieunternehmen, die neue Sensoren, Materialien oder Algorithmen in die Medizin übertragen wollen. In dieser frühen Phase geht es darum, das eigentliche Anwendungsziel möglichst klar zu beschreiben: Für welche Patienten ist das Produkt gedacht, in welcher Umgebung wird es eingesetzt und welchen konkreten Nutzen soll es bringen?</p>
<p>Parallel dazu erfolgt eine erste Einschätzung, ob die Idee technisch umsetzbar und medizinisch sinnvoll ist. Dazu werden häufig Literaturrecherchen, Interviews mit Anwendern und grobe Marktanalysen durchgeführt. Auch eine vorläufige Risikobetrachtung kann zu diesem Zeitpunkt bereits sehr hilfreich sein: Welche Gefahren könnten durch das Produkt entstehen, und wie ließen sie sich prinzipiell beherrschen? Diese Überlegungen fließen später in die formale Risikoanalyse und in das Design der Prüfungen ein.</p>
<p>Bereits in dieser Phase lohnt es sich, die voraussichtliche Klassifizierung des Produkts im europäischen Rechtsrahmen zu prüfen. Je früher klar ist, ob eine einfache Konformitätserklärung des Herstellers ausreicht oder ob eine benannte Stelle intensiv eingebunden werden muss, desto zielgerichteter lassen sich Ressourcen und Projektplanung strukturieren.</p>
<h2>Konzeptphase und frühe Entwicklung</h2>
<h3>Nutzungsanforderungen und Risikoanalyse</h3>
<p>Sind Anwendungsziel und grobe Idee formuliert, beginnt die eigentliche Konzeptphase. Entwicklungsteams leiten aus den geplanten Einsatzszenarien detaillierte Anforderungen ab: Wie präzise müssen Messwerte sein, welche ergonomischen Eigenschaften sind erforderlich, wie robust muss das Produkt gegenüber Stößen, Flüssigkeiten oder elektromagnetischen Einflüssen sein? Die spätere Gebrauchsanweisung wird gedanklich bereits mitgedacht, auch wenn es sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht in ausformulierter Form gibt.</p>
<p>Ein zentrales Element ist die systematische Risikoanalyse. Alle möglichen Gefährdungen – von elektrischen Risiken über mechanische Gefahren bis zu Bedienfehlern – werden identifiziert, bewertet und mit geeigneten Maßnahmen adressiert. Das kann zu konstruktiven Änderungen führen, etwa zu zusätzlichen Sicherheitseinrichtungen, zu begrenzten Einstellbereichen oder zu speziellen Warnhinweisen in der Kennzeichnung. Die Risikoanalyse begleitet das Projekt wie ein roter Faden und wird mit jeder Entwicklungsstufe aktualisiert.</p>
<h3>Designkontrolle und Dokumentation</h3>
<p>Mit einem validierten Konzept beginnt das Design im engeren Sinne. Konstruktion, Softwareentwicklung, Materialauswahl und Prototyping laufen meist parallel. Wichtig ist, dass jede Änderung und jede Entscheidung nachvollziehbar dokumentiert wird. Design-Reviews prüfen regelmäßig, ob die Anforderungen erfüllt sind und ob sich neue Risiken ergeben haben. Die Dokumentation dient nicht nur der internen Nachvollziehbarkeit, sondern bildet später einen wesentlichen Teil der technischen Unterlagen, die für die Konformitätsbewertung benötigt werden.</p>
<p>Prototypen werden zunächst in Laborumgebungen getestet, anschließend häufig in Simulationen realer Nutzungssituationen. Ergonomische Tests mit Anwendern spielen gerade bei Geräten mit Benutzeroberflächen eine große Rolle. Rückmeldungen aus diesen Tests führen oft zu Anpassungen des Designs, bevor kostenintensive Werkzeuge oder Serienfertigungsprozesse angestoßen werden.</p>
<h2>Regulatorischer Rahmen und Zulassung</h2>
<h3>Europäische Gesetzgebung und Normen</h3>
<p>Spätestens in der Entwicklungsphase wird der regulatorische Rahmen zu einem permanenten Begleiter des Projekts. Die MDR definiert, welche Anforderungen an Sicherheit, Leistung, klinische Bewertung, Überwachung nach dem Inverkehrbringen und Qualitätsmanagement erfüllt werden müssen. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl harmonisierter Normen, die konkrete Prüfmethoden, Kennzeichnungsvorgaben oder Anforderungen an Software und Usability beschreiben. Gerade bei den regulatorischen Anforderungen <a href="https://www.meditec-consulting.de/entwicklung-von-medizinprodukten/">gehen häufig Experten zur Hand</a>, die den Überblick über Gesetze, Leitlinien und Normen behalten und diese in konkrete Vorgaben für die Entwicklung übersetzen.</p>
<p>Ein zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 ist für die meisten Hersteller von Medizinprodukten Standard. Es legt fest, wie Entwicklung, Einkauf, Produktion, Überwachung und Dokumentation organisiert sind. Diese Struktur hilft nicht nur bei Audits durch benannte Stellen, sondern sorgt auch im Alltag für klare Verantwortlichkeiten und reproduzierbare Abläufe. Für höher klassifizierte Produkte ist zudem die enge Zusammenarbeit mit einer benannten Stelle erforderlich, die die technische Dokumentation und das Qualitätsmanagement unabhängig prüft.</p>
<h3>Präklinische Prüfungen und klinische Bewertung</h3>
<p>Bevor ein Medizinprodukt am Menschen eingesetzt werden darf, muss nachgewiesen werden, dass es sicher und leistungsfähig ist. Dazu dienen präklinische Prüfungen, etwa mechanische Belastungstests, elektrische Sicherheitsprüfungen, Softwarevalidierungen oder Untersuchungen zur Biokompatibilität von Materialien. Normen definieren dabei oft detailliert, wie solche Prüfungen durchzuführen sind und welche Grenzwerte gelten.</p>
<p>Parallel oder im Anschluss erfolgt die klinische Bewertung. Sie basiert auf Literatur, vorhandenen klinischen Daten, eigenen klinischen Prüfungen oder einer Kombination daraus. Ziel ist der Nachweis, dass der medizinische Nutzen die verbleibenden Risiken überwiegt. Für höher eingestufte Produkte sind häufig prospektive klinische Studien erforderlich, die nach ethischen und methodischen Standards durchgeführt werden. Planung, Durchführung und Auswertung solcher Studien erfordern eine enge Abstimmung zwischen Hersteller, Prüfzentren, Ethikkommissionen und Behörden.</p>
<h3>Zusammenarbeit mit benannten Stellen und Behörden</h3>
<p>Die Ergebnisse aus <a href="https://bau-medizintechnik.com/risikomanagement-medizinprodukte/">Entwicklung, Risikoanalyse, Prüfungen</a> und klinischer Bewertung fließen in die technische Dokumentation ein. Sie beschreibt das Produkt bis ins Detail: von der Konstruktion über die geplanten Anwendungsgebiete hin zu Gebrauchsanweisung, Etikettierung und Überwachungsplan nach dem Inverkehrbringen. Die Benannte Stelle prüft diese Unterlagen, führt Audits im Unternehmen durch und bewertet, ob alle rechtlichen Anforderungen erfüllt sind.</p>
<p>Fällt die Bewertung positiv aus, stellt die benannte Stelle ein Zertifikat aus. Auf dieser Grundlage bringt der Hersteller die CE-Kennzeichnung an und darf das Produkt im europäischen Wirtschaftsraum in Verkehr bringen. Zusätzlich sind Registrierungen in Datenbanken wie EUDAMED vorgesehen, ebenso die Vergabe einer eindeutigen Produktkennung (UDI). Erst wenn diese Schritte abgeschlossen sind, beginnt die eigentliche Marktphase, die ihrerseits streng geregelt ist.</p>
<h2>Vom fertigen Produkt zum Marktstart</h2>
<h3>Produktion und Qualitätsmanagement</h3>
<p>Mit der Zulassung startet der Übergang von Prototypen zur Serienfertigung. Produktionsprozesse werden validiert, Lieferketten aufgebaut, Prüfpläne für die Serienfertigung festgelegt. Jede Charge muss nachvollziehbar dokumentiert sein, damit sich im Bedarfsfall einzelne Geräte oder Serien identifizieren und gegebenenfalls zurückrufen lassen. Rückverfolgbarkeit ist ein zentrales Thema: Vom Rohmaterial über die Baugruppe bis zum fertigen Produkt muss dokumentiert sein, was wann und wo verarbeitet wurde.</p>
<p>Auch in der Produktion spielt das Qualitätsmanagement eine zentrale Rolle. Prüfungen während und nach der Fertigung stellen sicher, dass jedes Produkt die geforderten Spezifikationen erfüllt. Abweichungen werden systematisch erfasst und analysiert, um Ursachen zu finden und Prozesse anzupassen. So wird verhindert, dass sich Fehler unbemerkt in größeren Stückzahlen fortsetzen.</p>
<h3>Markteinführung und Schulung</h3>
<p>Ist die Produktion stabil, beginnt die eigentliche Markteinführung. Vertrieb und Marketing bereiten Informationsmaterialien vor, die jedoch immer im Einklang mit der zugelassenen Zweckbestimmung stehen müssen. Übertriebene Versprechen oder Indikationen, die nicht durch die klinische Bewertung gedeckt sind, sind unzulässig. Anwender benötigen eine verständliche Gebrauchsanweisung, Schulungen und oftmals praktische Einweisungen, gerade bei komplexen Geräten oder Implantaten.</p>
<p>Krankenhäuser und Praxen bewerten neue Produkte nicht nur nach ihrem medizinischen Nutzen, sondern auch nach Handhabung, Integrationsfähigkeit in bestehende Abläufe und Kostenstruktur. Ein durchdachtes Service- und Supportkonzept kann hier entscheidend sein: Verfügbarkeit von Ersatzteilen, Reaktionszeiten bei Störungen und Angebote für Anwenderschulungen beeinflussen maßgeblich, wie akzeptiert ein neues Produkt im Alltag wird.</p>
<h2>Nach dem Launch: Überwachung im Markt</h2>
<p>Mit der CE-Kennzeichnung ist der Prozess nicht abgeschlossen. Hersteller sind verpflichtet, ihre Produkte während der gesamten Lebensdauer zu überwachen. Dazu gehört das systematische Sammeln und Auswerten von Rückmeldungen aus der Praxis, von Reklamationen und von Meldungen über mögliche Vorkommnisse. Diese Post-Market-Surveillance dient dazu, frühzeitig Trends zu erkennen, die auf Sicherheitsprobleme oder Verbesserungspotenziale hindeuten.</p>
<p>Treten schwerwiegende Vorkommnisse auf, müssen diese den zuständigen Behörden gemeldet werden. Je nach Lage sind Sicherheitskorrekturmaßnahmen im Feld erforderlich, etwa Softwareupdates, Sicherheitsinformationen oder Rückrufe. Gleichzeitig fließen die gewonnenen Erkenntnisse zurück in die Entwicklung – entweder in Form von Korrekturen am bestehenden Produkt oder als Inspiration für neue Generationen und Weiterentwicklungen. So schließt sich der Kreis von der Idee über das Produkt wieder hin zu neuen, verbesserten Lösungen.</p>
<h2>Fazit: Von der Idee zur sicheren Anwendung</h2>
<p>Der Weg, den ein Medizinprodukt von der ersten Idee bis zur Anwendung beim Patienten zurücklegt, ist lang und vielschichtig. Er verbindet klinische Erfahrung, technisches Know-how, strenge regulatorische Anforderungen und wirtschaftliche Überlegungen zu einem gemeinsamen Prozess. Jede Phase baut auf der vorherigen auf: Eine klare Problemdefinition erleichtert ein durchdachtes Konzept, ein strukturiertes Design mit lückenloser Dokumentation bildet die Grundlage für erfolgreiche Prüfungen, und eine sorgfältige klinische Bewertung ebnet den Weg zur Zulassung.</p>
<p>Gleichzeitig zeigt sich, dass Medizinprodukte nie nur rein technische Produkte sind. Sie entstehen im Spannungsfeld zwischen regulatorischem Rahmen, medizinischem Bedarf, technologischer Innovation und praktischer Anwendbarkeit. Nur wenn diese Bereiche zusammengeführt werden, entsteht ein Produkt, das sicher, wirksam und im Alltag gut nutzbar ist. Fehler, die früh im Prozess gemacht werden, lassen sich später nur mit hohem Aufwand korrigieren – umgekehrt kann eine besonnene Planung schon in der Ideenphase den gesamten weiteren Verlauf deutlich stabiler machen.</p>
<p>Am Ende steht ein Medizinprodukt, das häufig unscheinbar wirkt: eine Pumpe, ein Implantat, ein Monitor oder eine Softwareoberfläche. Dahinter steckt jedoch ein jahrelanger Weg aus Entwicklung, Prüfungen, Audits und fortlaufender Überwachung. Wer diesen Prozess kennt, versteht besser, warum Änderungen oft Zeit brauchen, warum Dokumentation so ausführlich ist und weshalb interdisziplinäre Zusammenarbeit unverzichtbar bleibt. So wird aus einer Idee nicht nur ein Produkt, sondern ein verlässlicher Baustein moderner Gesundheitsversorgung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.businessguide.ch/von-der-idee-zum-produkt-so-kommen-medizinprodukte-auf-den-markt/">Von der Idee zum Produkt &#8211; so kommen Medizinprodukte auf den Markt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.businessguide.ch">Wirtschafts Nachrichten aus der Schweiz</a>.</p>
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		<title>Zeiterfassung in Deutschland &#8211; das müssen Unternehmen beachten</title>
		<link>https://www.businessguide.ch/zeiterfassung-in-deutschland-das-muessen-unternehmen-beachten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jan 2025 09:27:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die gesetzliche Zeiterfassung ist für Unternehmen in Deutschland ein wichtiges Thema. Fast 20% der Arbeitgeber geben an, die Arbeitszeiten gar nicht zu dokumentieren. Das Bundesarbeitsgericht hat jedoch entschieden, dass Arbeitgeber verpflichtet sind, ein System einzuführen, das die geleisteten Arbeitszeiten erfasst. Dabei müssen Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit aufgezeichnet werden, um die Einhaltung von ... <a title="Zeiterfassung in Deutschland &#8211; das müssen Unternehmen beachten" class="read-more" href="https://www.businessguide.ch/zeiterfassung-in-deutschland-das-muessen-unternehmen-beachten/" aria-label="Mehr Informationen über Zeiterfassung in Deutschland &#8211; das müssen Unternehmen beachten">Weiterlesen ...</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.businessguide.ch/zeiterfassung-in-deutschland-das-muessen-unternehmen-beachten/">Zeiterfassung in Deutschland &#8211; das müssen Unternehmen beachten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.businessguide.ch">Wirtschafts Nachrichten aus der Schweiz</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die gesetzliche Zeiterfassung ist für Unternehmen in Deutschland ein wichtiges Thema. Fast 20% der Arbeitgeber geben an, die Arbeitszeiten gar nicht zu dokumentieren.</p>
<p>Das Bundesarbeitsgericht hat jedoch entschieden, dass Arbeitgeber verpflichtet sind, ein System einzuführen, das die geleisteten Arbeitszeiten erfasst. Dabei müssen Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit aufgezeichnet werden, um die Einhaltung von Höchstarbeitszeiten und Ruhezeiten sicherzustellen. Die Erfassung muss am selben Tag erfolgen und sollte elektronisch durchgeführt werden.</p>
<p>Für Unternehmen bedeutet dies, dass sie rechtskonform handeln und wichtige Vorgaben beachten müssen. <a href="https://www.businessguide.ch/vorteile-einer-eigens-entwickelten-software-fuer-firmen/">Digitale Lösungen</a> können dabei helfen, die Zeiterfassung effizient umzusetzen. Je nach Unternehmensgröße gelten unterschiedliche Übergangsfristen für die Einführung eines Zeiterfassungssystems. Bei Verstößen drohen empfindliche Bußgelder von bis zu 30.000 Euro.</p>
<h2>Aktuelle Rechtsprechung zur Arbeitszeiterfassung</h2>
<p>Die Rechtsprechung zur Arbeitszeiterfassung hat sich in den letzten Jahren dynamisch entwickelt. Das BAG-Urteil vom 13. September 2022 stellte klar, dass Arbeitgeber nach dem Arbeitsschutzgesetz verpflichtet sind, ein System zur Erfassung der Arbeitszeit einzuführen. Diese Entscheidung basiert auf einem EuGH-Urteil von 2019, das die Auslegung der EU-Arbeitszeitrichtlinie betraf.</p>
<p><a href="https://www.verdi.de/themen/recht-datenschutz/++co++0ba8cc14-1882-11ed-9793-001a4a160129">Die Pflicht zur Arbeitszeiterfassung</a> gilt EU-weit und erfordert nicht nur die Bereitstellung eines Systems, sondern auch dessen tatsächliche Anwendung. Vor den Urteilen gab es bereits gesetzliche Vorgaben zur <a href="https://www.kelio.ch/de/features/zeiterfassung/zeit-und-tatigkeiten.html">Zeiterfassung</a>, wie die Dokumentation von Überstunden sowie Sonn- und Feiertagsarbeit gemäß § 16 ArbZG.</p>
<p>Das BAG-Urteil von 2022 betont, dass die Dokumentation der Arbeitszeit ein wichtiger Bestandteil des Gesundheitsschutzes ist und für alle Arbeitgeber verpflichtend ist. Eine präzise Erfassung der Arbeitszeiten bietet Vorteile für den Gesundheitsschutz, die Rechte der Mitarbeiter, die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben wie den Mindestlohn sowie als Nachweis bei Streitfällen.</p>
<h3>Verpflichtung zur Einführung eines Systems zur Arbeitszeiterfassung</h3>
<p><a href="https://justiz.hamburg.de/resource/blob/964710/814c15862cbacc6757e256dba10a7007/15-k-964-24-urteil-vom-21-8-24-data.pdf">Die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Hamburg (AZ 15 K 964/24)</a> unterstreicht die bestehende Pflicht zur Arbeitszeiterfassung in Deutschland. Unternehmen sollten nicht auf gesetzliche Konkretisierungen warten, sondern bereits jetzt entsprechende Maßnahmen ergreifen. Moderne digitale Zeiterfassungssysteme bieten die Möglichkeit zur effizienten Arbeitszeiterfassung und erfüllen die Vorgaben des EuGH-Urteils.</p>
<p>Arbeitgeber tragen die Verantwortung für die Dokumentation der Arbeitszeiten, können jedoch diese Aufgabe auch delegieren. Unternehmen, die die Arbeitszeit ihrer Mitarbeiter nicht ordnungsgemäß protokollieren, setzen sich Sanktionen aus, da die Erfassung der Arbeitsstunden gesetzlich vorgeschrieben und verpflichtend ist.</p>
<h2>Anforderungen an die Arbeitszeiterfassung</h2>
<p>Die aktuellen Entwicklungen im Arbeitsrecht stellen Unternehmen vor neue Herausforderungen bei der Erfassung der Arbeitszeiten ihrer Beschäftigten. Der Referentenentwurf zur Änderung des Arbeitszeitgesetzes sieht vor, dass Arbeitgeber den Beginn, die Dauer und das Ende der täglichen Arbeitszeit jedes Arbeitnehmers aufzeichnen müssen. Dies schließt auch Überstunden und Pausenzeiten mit ein.</p>
<h3>Elektronische Erfassung der Arbeitszeit</h3>
<p>Der Entwurf sieht eine elektronische Erfassung der Arbeitszeit noch am selben Tag vor. Hierfür können elektronische Zeiterfassungssysteme oder Tabellen genutzt werden. Lediglich für Arbeitgeber mit bis zu zehn Mitarbeitern soll weiterhin eine nicht-elektronische Erfassung möglich sein. Die elektronische Aufzeichnung dient dazu, die Einhaltung von täglichen Höchstarbeitszeiten und Ruhezeiten zu gewährleisten.</p>
<p>Die Arbeitszeitdokumentation muss den Beginn, das Ende und die Dauer der täglichen Arbeitszeit jedes Arbeitnehmers enthalten. Dabei sind auch Überstunden und Pausenzeiten zu berücksichtigen. Die erfassten Daten müssen für einen Zeitraum von zwei Jahren aufbewahrt werden. Die Sicherheit der erfassten Arbeitszeiten und die Verarbeitung personenbezogener Daten müssen im Rahmen der Arbeitszeiterfassung den Datenschutzregeln der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) entsprechen.</p>
<p>Das System zur Arbeitszeiterfassung muss objektiv, verlässlich und für die Aufsichtsbehörden zugänglich sein. Arbeitgeber können auf die Kontrolle der Arbeitszeiten verzichten, wenn die Aufzeichnung durch die Arbeitnehmenden erfolgt, sofern Verstöße bekannt werden. Die Form der Aufzeichnung kann variieren, solange sie den gesetzlichen Anforderungen entspricht und eine lückenlose Dokumentation gewährleistet.</p>
<h2>Pflichten des Arbeitgebers bei der Zeiterfassung</h2>
<p>Mit dem Beschluss des Bundesarbeitsgerichts (BAG) vom 13.09.2022 sind Arbeitgeber verpflichtet, die Arbeitszeiterfassung sicherzustellen. Die Aufzeichnungspflicht umfasst den Arbeitsbeginn und das Arbeitsende inklusive Überstunden. Arbeitgeber können die Erfassung an Arbeitnehmer delegieren, bleiben jedoch für die Einhaltung der Vorgaben verantwortlich.</p>
<p>Um die korrekte Anwendung des Arbeitszeiterfassungssystems zu gewährleisten, müssen Arbeitgeber regelmäßige Stichproben und Kontrollen durchführen. Die Aufzeichnungen sind für einen Zeitraum von zwei Jahren aufzubewahren. Bei Verstößen gegen die Aufzeichnungspflicht können die Arbeitsschutzbehörden Nachbesserungen verlangen oder Bußgelder von bis zu 30.000 Euro verhängen.</p>
<h3>Anforderungen an das Arbeitszeiterfassungssystem</h3>
<p>Der Europäische Gerichtshof (EuGH) bestätigt die Verpflichtung zur Einrichtung eines &#8222;objektiven, verlässlichen und zugänglichen Systems&#8220; für die Erfassung der Arbeitszeiten. Es existieren keine spezifischen Vorgaben zur Form der Arbeitszeiterfassung, sowohl elektronische als auch schriftliche Systeme sind möglich. Der Referentenentwurf zur Änderung des Arbeitszeitgesetzes sieht jedoch eine Pflicht zur elektronischen Erfassung der täglichen Arbeitszeit vor.</p>
<h3>Betriebsrat und Arbeitszeiterfassung</h3>
<p>Betriebsräte haben Mitbestimmungsrechte bezüglich der Ausgestaltung der Arbeitszeiterfassungssysteme. Die Pflicht zur Arbeitszeiterfassung betrifft alle Arbeitnehmer gemäß § 5 Absatz 1 BetrVG, während leitende Angestellte spezifisch behandelt werden. Eine enge Zusammenarbeit zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat ist erforderlich, um ein effektives und rechtssicheres System zur Überwachung der Arbeitszeiten zu implementieren.</p>
<h2>Zeiterfassung und flexible Arbeitsmodelle</h2>
<p>Die Pflicht zur Arbeitszeiterfassung gemäß dem Urteil des Bundesarbeitsgerichts vom 13. September 2022 wirft Fragen zur Vereinbarkeit mit flexiblen Arbeitsmodellen auf. Viele Arbeitnehmer befürchten, dass bewährte Modelle wie Vertrauensarbeitszeit oder mobiles Arbeiten durch die Erfassungspflicht eingeschränkt werden könnten.</p>
<p>Doch auch bei flexiblen Arbeitsmodellen müssen die Vorgaben des Arbeitszeitgesetzes eingehalten werden. Dieses schreibt vor, dass die Arbeitszeiten der Mitarbeiter lückenlos dokumentiert werden müssen &#8211; unabhängig vom Arbeitsort. Somit gilt die Zeiterfassungspflicht auch bei mobilem Arbeiten, beispielsweise im Home-Office.</p>
<h3>Vertrauensarbeitszeit bleibt möglich</h3>
<p>Vertrauensarbeitszeit ist weiterhin umsetzbar, sofern die gesetzlichen Regelungen zu Höchstarbeitszeiten und Ruhezeiten beachtet werden. Arbeitgeber müssen sicherstellen, dass die Vorgaben zu Ruhepausen, täglichen und wöchentlichen Höchstarbeitszeiten sowie zum Verbot von Sonn- und Feiertagsarbeit eingehalten werden. Dies erfordert eine sorgfältige Planung und Kontrolle der Arbeitszeiten.</p>
<h2>Umsetzung der Arbeitszeiterfassung in Unternehmen</h2>
<p>Die Einführung der verpflichtenden Arbeitszeiterfassung stellt Unternehmen vor neue Herausforderungen. Eine gründliche Vorbereitung ist zwingend notwendig, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten. HR-Verantwortliche sollten die weitere Entwicklung aufmerksam verfolgen, da noch einige Fragen offen sind. Obwohl es Übergangsfristen gibt, ist es ratsam, frühzeitig mit der Planung und Umsetzung zu beginnen.</p>
<p>Die Schulung der Mitarbeiter spielt eine zentrale Rolle bei der erfolgreichen Einführung der Arbeitszeiterfassung. Durch rechtzeitige Schulungen können Fehler minimiert und die korrekte Anwendung des Systems sichergestellt werden. Mitarbeiter sollten mit den neuen Prozessen vertraut gemacht und über ihre Rechte und Pflichten informiert werden. Eine offene Kommunikation und die Einbeziehung der Belegschaft fördern die Akzeptanz und erleichtern die Umsetzung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.businessguide.ch/zeiterfassung-in-deutschland-das-muessen-unternehmen-beachten/">Zeiterfassung in Deutschland &#8211; das müssen Unternehmen beachten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.businessguide.ch">Wirtschafts Nachrichten aus der Schweiz</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Systemhallen: Günstig, flexibel und schnell aufgebaut</title>
		<link>https://www.businessguide.ch/systemhallen-guenstig-flexibel-und-schnell-aufgebaut/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Jun 2024 06:02:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Systemhallenbau, auch Industriebau genannt, kommt am meisten bei Unternehmen zum Tragen, die schnell eine große Halle benötigen, um darin zu arbeiten oder Material zu lagern. Gängige Bauwerke hierbei sind Produktion-, Lager- und Montagehallen sowie Fabriken, Bürogebäude, Autohäuser und Gewerbebauten. Die Halle kann aber auch für private Zwecke genutzt werden, dabei richtet sich der Systemhallenbau ... <a title="Systemhallen: Günstig, flexibel und schnell aufgebaut" class="read-more" href="https://www.businessguide.ch/systemhallen-guenstig-flexibel-und-schnell-aufgebaut/" aria-label="Mehr Informationen über Systemhallen: Günstig, flexibel und schnell aufgebaut">Weiterlesen ...</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.businessguide.ch/systemhallen-guenstig-flexibel-und-schnell-aufgebaut/">Systemhallen: Günstig, flexibel und schnell aufgebaut</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.businessguide.ch">Wirtschafts Nachrichten aus der Schweiz</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Systemhallenbau, auch Industriebau genannt, kommt am meisten bei Unternehmen zum Tragen, die schnell eine große Halle benötigen, um darin zu arbeiten oder Material zu lagern. Gängige Bauwerke hierbei sind Produktion-, Lager- und Montagehallen sowie Fabriken, <a href="https://www.businessguide.ch/das-firmenbuero-optimal-einrichten-daran-sollte-man-denken/">Bürogebäude</a>, Autohäuser und Gewerbebauten. Die Halle kann aber auch für private Zwecke genutzt werden, dabei richtet sich der Systemhallenbau nach den Bedürfnissen und Vorstellungen des Kunden. Für den Industriebau werden verschiedene Materialien benutzt, die der Halle unterschiedliche Vor- und Nachteile verleihen. Die beliebtesten Baustoffe sind Aluminium, Stahl oder auch Glas – heutzutage wird am häufigsten Aluminium oder Stahl verwendet, da diese Werkstoffe sehr leicht und dennoch stabil sind. Somit sind sie hervorragend für den Systemhallenbau geeignet.</p>
<h2>Was ist eine Systemhalle</h2>
<p>Unter einer Systemhalle versteht man in der Regel eine Leichtbauhalle, die aus vorgefertigten Elementen bzw. Baugruppen innerhalb kürzester Zeit aufgebaut wird. Die Bauvorgänge sind weitgehend standardisiert und optimiert – daher der Namensbestandteil „System“.</p>
<h3>Was ist bei der Planung einer Systemhalle zu beachten?</h3>
<p>Die Planung muss sich nach den Wünschen des Bauherrn richten, aber auch die örtlichen Gegebenheiten für den Systemhallenbau berücksichtigen, zum Beispiel <a href="https://www.umweltbundesamt.de/">Umweltschutz</a>, Bauauflagen, Gesetze oder ein repräsentativer Zweck. Diese Punkte werden vor dem Systemhallenbau geklärt, damit die Arbeit nicht ins Stocken gerät, wenn sie einmal begonnen hat. Diesbezüglich gilt es zu beachten, dass die Baukosten durch die Bewirtschaftung des Gebäudes ausgeglichen werden müssen, nur so rentiert sich ein Systemhallenbau auf Dauer.</p>
<p>Um bei der Planung für den Industriebau einen guten Mittelweg zu finden, sollte man sich Zeit lassen und mehrere Möglichkeiten miteinander vergleichen. Nur so entsteht am Ende eine Halle, welche die Bedürfnisse des Bauherrn erfüllt, aber trotzdem sicher, günstig und stabil ist.</p>
<p>Wenn der Bauherr sich dann für eine bestimmte Halle entschieden hat, die seinen Wünschen und Vorstellungen entspricht, wird diese beim Systemhallenbau aus vorgefertigten Teilen zusammengebaut. Diese Teile können sehr einfach kombiniert werden, was eine große Auswahl an Varianten ermöglicht. Zudem sind die vorgefertigten Teile eine Geldersparnis, gegenüber Bauteilen, die speziell für einen bestimmten Industriebau hergestellt werden müssten.</p>
<p>Nachdem das Grundgerüst aufgebaut ist und alles eine ausreichende Festigkeit hat, wird die Isolation angebracht und das (meist vorgefertigte) Dach aufgesetzt. Im nächsten Schritt werden die Türen, Fenster und Dachfenster eingepasst und mit dem Grundgerüst verbunden. Zum Schluss wird das Gerüst verkleidet. Dazu nutzt man &#8211; je nach Wunsch des Bauherrn &#8211; Holz, Metall oder sogar Glas. Dabei ist zu beachten, dass sich der Systemhallenbau vom Bau eines herkömmlichen Gebäudes stark unterscheidet, was eine genaue Planung noch wichtiger macht.</p>
<h3>Welche Vorteile bietet der Systemhallenbau gegenüber anderen Bautechniken?</h3>
<p>Besonders vorteilhaft beim Systemhallenbau ist, dass der Aufbau der Halle sehr wenig Zeit in Anspruch nimmt und die Halle somit innerhalb einer kurzen Frist in Betrieb genommen werden kann. Dies macht Sinn, da die Halle <a href="https://www.businessguide.ch/firmenwert-berechnen/">so lange unrentabel</a> ist, bis in ihr gearbeitet wird. Ein weiterer Vorteil des Industriebaus ist, dass die Hallen unter Umständen auch ohne ein Fundament aufgebaut werden können. Dabei ist es wichtig, dass der Boden eine ausreichende Stabilität bietet. Dies verringert nicht nur die Bauzeit, sondern auch die Kosten. Doch auch für bereits bestehende Hallen kann das Prinzip des Systemhallenbaus zum Einsatz kommen. So kann man zum Beispiel Zwischendecken, Bühnen, Geländer, Treppen oder einen <a href="https://sitrag-blachen.ch/produkt-kategorie/vorhaenge/pvc-vorhang/">Blachenvorhang</a> in eine fertige Halle integrieren lassen. Dadurch kann die bestehende Halle komplett neu aufgeteilt und an die aktuellen Bedürfnisse angepasst werden.</p>
<p>So ist es durch den Industriebau für den Bauherrn möglich schnell, einfach und ohne große Kosten seine Halle zu erweitern oder für neue Bedürfnisse umbauen zu lassen. Zudem kann man sehr einfach expandieren, indem eine alte Halle renoviert und für die neue Arbeit bereit gemacht wird. Dabei ist es egal, um welche Art von Halle es sich handelt &#8211; der Systemhallenbau bietet für jedes Gebäude die richtige und passende Lösung.</p>
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		<title>Verkaufsschlager Damen-Oberteile im Einzelhandel</title>
		<link>https://www.businessguide.ch/verkaufsschlager-damen-oberteile-im-einzelhandel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Jun 2024 05:29:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Shirts aller Art zählen zu den meistverkauften Kleidungsstücken weltweit, insbesondere bei Damen. Unter einem Shirt versteht man dabei ein Stoffkleidungsstück für den Oberkörper (vom Hals bis zur Taille). Ursprünglich ein ausschließlich von Männern getragenes Kleidungsstück, ist es zu einem Sammelbegriff für eine Vielzahl von Kleidungsstücken für den Oberkörper und Unterwäsche geworden. Im ursprünglichen Sinn versteht ... <a title="Verkaufsschlager Damen-Oberteile im Einzelhandel" class="read-more" href="https://www.businessguide.ch/verkaufsschlager-damen-oberteile-im-einzelhandel/" aria-label="Mehr Informationen über Verkaufsschlager Damen-Oberteile im Einzelhandel">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Shirts aller Art zählen zu den meistverkauften Kleidungsstücken weltweit, insbesondere bei Damen. Unter einem Shirt versteht man dabei ein Stoffkleidungsstück für den Oberkörper (vom Hals bis zur Taille). Ursprünglich ein ausschließlich von Männern getragenes Kleidungsstück, ist es zu einem Sammelbegriff für eine Vielzahl von Kleidungsstücken für den Oberkörper und Unterwäsche geworden. Im ursprünglichen Sinn versteht man darunter vor allem ein <a href="https://www.businessguide.ch/bewerbung-outfit/">Kleidungsstück</a> mit einem Kragen, Ärmeln mit Manschetten und einer durchgehenden vertikalen Öffnung mit Knöpfen oder Druckknöpfen.</p>
<p>Heute kann ein Shirt auch völlig ohne Kragen und Öffnungen auskommen, zum Beispiel das weltweit beliebte und allseits bekannte T-Shirt. Auch macht man Shirts heute nicht mehr an einem Geschlecht fest, sie werden von allen Geschlechtern und allen Altersgruppen gleichermaßen getragen. Zudem besteht die Möglichkeit, Shirts beliebig zu individualisieren. So kann man beispielsweise <a href="https://blachenprinz.ch/weitere_produkte_blachenprinz/t-shirt-folie/transferfolien-bedrucken/">Transferfolie bedrucken</a> und das gewählte Motiv damit auf den Stoff übertragen.</p>
<p>Wenn wir uns an dieser Stelle auf den Damenbereich beschränken wollen, so müssen wir einige besondere Formen der Kleidungsstücke für den Oberkörper &#8211; genannt Shorts &#8211; etwas näher betrachten, zum Beispiel:</p>
<h2>Das Top</h2>
<p>Ein Top ist ein Kleidungsstück, das mindestens die Brust bedeckt, in der Regel aber den größten Teil des menschlichen Oberkörpers zwischen Hals und Taille abdeckt. Der untere Teil von Tops kann bis zur Mitte des Oberkörpers oder bis zur Mitte des Oberschenkels reichen. Tops für Frauen werden häufig mit Hosen oder Röcken kombiniert.</p>
<h3>Gestaltung</h3>
<p>Der Halsausschnitt ist die höchste Linie des Tops. Es kann locker oder eng um Brust oder Taille getragen werden und kann Ärmel oder Schulterträger, z. B. Spaghettiträger, haben oder trägerlos sein. Der Rücken kann bedeckt oder unbedeckt sein. Tops können zudem Träger um die Taille, den Hals oder über die Schultern haben. Im Laufe der Zeit sind viele verschiedene Schnittformen und Unterarten des klassischen Tops entwickelt und teilweise <a href="https://www.businessguide.ch/patentuebersetzungen-fuer-patentanwaelte/#more-441">patentiert worden</a>, von denen wir einige bekannte im Folgenden etwas näher vorstellen möchten:</p>
<h2>Tank-Top</h2>
<p>Insbesondere in den Vereinigten Staaten und in Kanada werden alle lässigen ärmellosen Hemden als Tank Top oder Tank Shirt bezeichnet, wobei es mehrere spezifische Varianten gibt. Es ist nach den Tank Suits benannt, einteiligen Badeanzügen der 1920er Jahre, die in Tanks oder Schwimmbädern getragen wurden. Das Oberteil wird häufig sowohl von Männern als auch von Frauen getragen. Der Aufbau eines Tanktops ist einfach: Der Halsausschnitt und die Armausschnitte sind oft verstärkt, um die Haltbarkeit zu erhöhen. Ein Tank-Top hat in der Regel große Armausschnitte und einen Halsausschnitt, der bis zum unteren Rand der Brust reichen kann. Tank-Tops für Frauen haben i. d. R. kleinere Halsausschnitte, um die Brüste stärker zu bedecken.</p>
<h2>Crop Top</h2>
<p>Ein Crop Top ist ein Oberteil, das die Taille, den Bauchnabel oder den Unterleib entblößt. Die frühe Geschichte des Crop Tops überschneidet sich mit den kulturellen Ansichten über die Körpermitte, beginnend mit der Aufführung von Little Egypt auf der Weltausstellung 1893 in Chicago. Obwohl das Crop Top in den 1930er und 1940er Jahren &#8211; letzteres vor allem aufgrund der Stoffrationierung im Zweiten Weltkrieg &#8211; in der <a href="https://www.tagesschau.de/wirtschaft/verbraucher/mode-produktion-100.html">Modeindustrie</a> an Bedeutung gewann, war es zu dieser Zeit weitgehend auf Bademode beschränkt. Erst mit der sexuellen Revolution der späten 1960er und frühen 1970er Jahre erlangte es breite Akzeptanz, getragen von Berühmtheiten wie Barbara Eden (Star der NBC-Serie „Bezaubernde Jeannie“) und Jane Birkin. Eine Variante, das geknöpfte Oberteil oder Knotenhemd, tauchte ebenfalls in der Mode der 1940er Jahre auf und wurde in den 1960er Jahren immer beliebter.</p>
<h2>Tube Top</h2>
<p>Ein Tube Top, im englischsprachigen Bereich umgangssprachlich auch als „Boob Tube“ bekannt, ist ein schulterfreies, ärmelloses Kleidungsstück für Frauen, das den Oberkörper umhüllt. Es liegt in der Regel über den Brüsten eng an und ist oben und unten mit Gummibändern versehen, damit es nicht herunterrutscht. Der Vorläufer des Tube Tops war ein Strand- oder Sommerkleidungsstück, das von jungen Mädchen in den 1950er Jahren getragen wurde, in den 1970er Jahren an Popularität gewann und in den 1990er und 2000er Jahren wieder populär wurde.</p>
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		<title>Was Sie über den Schweizer Kredit wissen sollten</title>
		<link>https://www.businessguide.ch/was-sie-ueber-den-schweizer-kredit-wissen-sollten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hajo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Oct 2023 12:03:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer genug Geld hat, benötigt meist keinen Kredit, wer dagegen knapp bei Kasse ist, kann oft die nötigen Sicherheiten für einen herkömmlichen Kredit bieten. So beißt sich die Katzen in den Schwanz. Soll heißen: Wenn bereits ein negativer Eintrag in der Schufa besteht, haben Sie es schwer, von Banken Geld ausgeliehen zu bekommen. Eine mögliche ... <a title="Was Sie über den Schweizer Kredit wissen sollten" class="read-more" href="https://www.businessguide.ch/was-sie-ueber-den-schweizer-kredit-wissen-sollten/" aria-label="Mehr Informationen über Was Sie über den Schweizer Kredit wissen sollten">Weiterlesen ...</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.businessguide.ch/was-sie-ueber-den-schweizer-kredit-wissen-sollten/">Was Sie über den Schweizer Kredit wissen sollten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.businessguide.ch">Wirtschafts Nachrichten aus der Schweiz</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Wer genug Geld hat, benötigt meist keinen Kredit, wer dagegen knapp bei Kasse ist, kann oft die nötigen Sicherheiten für einen herkömmlichen Kredit bieten. So beißt sich die Katzen in den Schwanz. </em></p>
<p>Soll heißen: Wenn bereits ein negativer Eintrag in der Schufa besteht, haben Sie es schwer, von Banken Geld ausgeliehen zu bekommen. Eine mögliche Lösung kann hier der sogenannte Schweizer Kredit sein. Er wird auch häufig „Auslandskredit“ oder „Kredit ohne Schufa“ genannt. <u>Wir haben die wichtigsten Infos zum Thema Schweizer Kredit in diesem Ratgeber für Sie zusammengestellt.</u></p>
<h2>Was ist ein „Schweizer Kredit“ genau?</h2>
<p>Ein sogenannter Schweizer Kredit ist ein Begriff, der verwendet wird, um auf <a href="https://www.businessguide.ch/online-privatkredit/">einen speziellen Kredittyp</a> hinzuweisen, der ursprünglich nur von Schweizer Banken angeboten wurde. Dieser Kredittyp ist bekannt dafür, dass er unter bestimmten Umständen an Kreditnehmer vergeben wird, die Schwierigkeiten haben, in ihrem Heimatland Kredite zu erhalten, beispielsweise aufgrund schlechter Bonität.</p>
<p>Wichtig zu wissen: Die Vergabe von Schweizer Krediten ist in der jüngeren Vergangenheit aufgrund von Gesetzesänderungen und verschärften Vorschriften in der Schweiz und anderen Ländern seltener geworden ist. Trotzdem gibt es ihn vereinzelt von Schweizer Banken noch. Viel öfter wird er heute jedoch von Banken mit Sitz in anderen Ländern als Synonym für einen „Kredit ohne Schufa“ verwendet.</p>
<h2>Keine Schufa-Auskunft</h2>
<p>Positiv beim Schweizer Kredit ist, dass die Banken, von welchen dieser Kredit ausgestellt wird, vorher keine Schufa-Auskunft einholen. Außerdem erfolgt bei einem Schweizer Kredit kein Eintrag in die Schufa. Nicht selten hört man den Begriff Auslandskredit deswegen oft im Zusammenhang mit Barkredit.</p>
<p>Da der Schweizer Kredit meist von ausländischen Banken angeboten wird, können diese oft <a href="https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/geld-versicherungen/kredit-schulden-insolvenz/kredite-und-darlehen-auch-beim-geldleihen-laesst-sich-sparen-10409">bessere Konditionen</a> anbieten, darunter zum Beispiel günstigere Zinssätze, eine fixe Kreditsumme, eine feste Laufzeit und konstante Raten. Allerdings ergeben sich manchmal Sprach- bzw. Verständigungsprobleme hinsichtlich der Vertragsbedingungen. Wenn Sie nicht alles in den AGB etc. verstehen, empfiehlt es sich, diese übersetzen zu lassen. Anbieter finden sich zum Beispiel in Netz unter dem Suchbegriff „<a href="https://www.invatrans.ch/">Übersetzungsbüro Schweiz</a>“.</p>
<p>Aufgenommen werden kann der Schweizer Kredit durch Arbeitnehmer, die ein festes Einkommen haben, durch Beamte, Angestellte, sowie Berufs- und Zeitsoldaten. Aber auch dann, wenn man Grundsicherung bezieht oder eine Lohnpfändung besteht, lässt sich u. U. ein Schweizer Kredit aufnehmen, sofern Sie eine gewisse Bonität besitzen.</p>
<h2>Bedingungen zur Aufnahme eines Schweizer Kredites</h2>
<p>Die Vergabe eines Schweizer Kredites unterscheidet sich grundsätzlich nicht sehr von der bei einem herkömmlichen Ratenkredit. Wer mit dem Gedanken spielt, einen solchen Kredit aufzunehmen und eine Alternative zu den Krediten deutscher Banken sucht, der sollte sich an eine entsprechende Bank wenden, die mit der Vergabe von Schweizer Krediten wirbt.</p>
<p>Das muss heute nicht mehr zwingend eine Schweizer Bank sein. Seit mehr als 20 Jahren vergeben auch Banken aus anderen Ländern Schweizer Kredite, ohne dafür eine <a href="https://www.badische-zeitung.de/was-ist-die-schufa--274994964.html">Schufa-Auskunft</a> einzuholen.</p>
<p>Vor der Antragsstellung sollten Sie überprüfen, ob Sie die Voraussetzungen zum Erhalt eines solchen Darlehens erfüllen. Grundsätzlich gilt: Man muss mindestens 18 Jahre alt sein. Wenn man in den neuen Bundesländern wohnt, darf man nicht älter als 55 Jahre sein, in den alten Bundesländern nicht älter als 58 Jahre. Eine weitere Voraussetzung dafür, den Kredit schufafrei zu erhalten, ist, dass der Antragsteller die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt.</p>
<p>So verlockend das Angebot des Schweizer Kredits im ersten Moment auch sein mag &#8211; es gibt nicht nur Vorteile. Jeder, <a href="https://www.businessguide.ch/privater-darlehensvertrag/">der sich für den Auslandskredit entscheidet</a>, sollte wissen, dass hierbei nicht das deutsche Recht gilt, sondern das des jeweiligen Landes, aus dem man den Kredit erhält.</p>
<p>Vorher kann es also hilfreich sein, sich mit der Rechtslage des betreffenden Landes vertraut zu machen. Die Kreditform besitzt aber auch eine ganze Reihe von Vorteilen. Der Schweizer Kredit kann sehr einfach beantragt werden und ist bei einem negativen Schufaeintrag meist die einzige Möglichkeit, an einen Kredit zu gelangen.</p>
<h2>Warum ein Schweizer Kredit bei negativer Schufa?</h2>
<p>Kredite bekommen Sie in Deutschland nicht, wenn Sie einen oder mehrere negative Schufa-Einträge haben. Bereits bei einer offenen Handyrechnung scheuen sich einige Banken vor einer Kreditvergabe. So können manchmal selbst zahlungskräftige Menschen einen Schufa-Eintrag erhalten.</p>
<p>Allerdings kann man auch mit einem negativen Schufa-Eintrag ein Kreditangebot erhalten – hier tummeln sich jedoch auch viele schwarze Schafe. Zudem verlangen die wenigen regulären Banken dann aber deutlich höhere Sicherheiten von Ihnen. Ein gesicherter Arbeitsplatz und ein ausreichendes Einkommen gehören beispielsweise dazu. Einige Anbieter verlangen jedoch auch ein Fahrzeug oder eine Immobilie als zusätzliche Sicherheit.</p>
<p>Übrigens: Wenn Sie nicht wissen, ob Sie einen bzw. mehrere negative Schufa-Einträge besitzen, können Sie eine Selbstauskunft bei der Schufa einholen. Inzwischen ist dies sogar kostenlos möglich.</p>
<p>Wer bei seiner Hausbank mit dem Kreditwunsch abgelehnt wurde, hat die Möglichkeit, mit dem Schweizer Kredit &#8211; auch Auslandskredit genannt – doch noch zum Ziel zu kommen. Hier können Sie auch mit Schufa-Einträgen ein Kreditangebot erhalten, denn die anbietenden Banken holen vor der Kreditzusage keine Schufa-Auskunft aus Deutschland ein. Andersherum erfolgt hier auch kein Eintrag in das Schufa-Verzeichnis. Sofern Sie einige minimale Voraussetzungen erfüllen, steht dem Schweizer Kredit also nichts im Wege. Wenn Sie in Deutschland leben und ein pfändbares Einkommen besitzen, ist dies meist kein Problem.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Kreditwunsch abgelehnt? Sie müssen auch dann nicht verzagen, wenn bereits ein Schufa-Eintrag besteht. Das Zauberwort heißt Schweizer Kredit, der mittlerweile nicht mehr nur von Banken in der Schweiz angeboten wird. Generell versteht man darunter mittlerweile generell die Kreditvergabe ohne Berücksichtigung der Schufa-Akte des Kreditnehmers. Achten Sie jedoch darauf, einen seriösen Anbieter zu wählen, der keine Vorkosten o. ä. erhebt.</p>
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		<title>So wichtig ist Markforschung im Onlinehandel</title>
		<link>https://www.businessguide.ch/markforschung-onlinehandel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hajo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Aug 2023 05:34:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Marktforschung ist ein im Einzelhandel gebräuchliches Instrument, um das Konsumentenverhalten und die Einstellung zu Produkten, Glaubwürdigkeit und Einstellung gegenüber dem Unternehmen zu prüfen. Was für den bekannten Einzelhandel üblich ist, gilt selbstverständlich auch für den Onlinehandel. Auch hier ist der Onlineshop darauf angewiesen, die Wünsche, Kritik und Verbesserungsvorschläge seiner Kunden zu kennen, um die Kundenbindung ... <a title="So wichtig ist Markforschung im Onlinehandel" class="read-more" href="https://www.businessguide.ch/markforschung-onlinehandel/" aria-label="Mehr Informationen über So wichtig ist Markforschung im Onlinehandel">Weiterlesen ...</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Marktforschung ist ein im Einzelhandel gebräuchliches Instrument, um das Konsumentenverhalten und die Einstellung zu Produkten, Glaubwürdigkeit und Einstellung gegenüber dem Unternehmen zu prüfen. </em></p>
<p>Was für den bekannten Einzelhandel üblich ist, gilt selbstverständlich auch für den Onlinehandel. Auch hier ist der Onlineshop darauf angewiesen, die Wünsche, Kritik und Verbesserungsvorschläge seiner Kunden zu kennen, um die Kundenbindung dauerhaft zu gestalten. Dazu stehen im Onlinehandel genauso viele Instrumente zur Verfügung, wie im Einzelhandel.</p>
<p>Allerdings kommt zum Thema Marktforschung im Onlinehandel noch die Besonderheit dazu, dass das Medium Internet als Präsentationsfläche anderen Regeln unterliegt, als ein Einzelhandelsgeschäft. Diese Besonderheit bedarf bestimmter Merkmale in der Präsentation. Um herauszufinden, welche Präsentation den meisten Erfolg bringt, kann die Marktforschung im Onlinehandel sehr gut eingesetzt werden.</p>
<h2>Feedback von den Kunden</h2>
<p>Eine einfache Möglichkeit, wie man <a href="https://www.spiegel.de/thema/die_akte_marktforschung/">Marktforschung betreiben</a> kann, ist, wenn man eine Feedback-Möglichkeit für die Kunden einrichtet. Doch auch gelegentliche Umfragen per Newsletter oder im Zusammenhang mit einem Bestellvorgang sind hier denkbar. Auf diese Weise erfährt man, je nach Fragestellung, welche Produkte besonders beliebt sind, wie die Kunden Qualität, Lieferservice, Kundenfreundlichkeit usw. einschätzen. Sogar Vergleiche kann man hier einfügen, um zu sehen, ob die Kunden einen anderen Onlineshop favorisieren. Wer die Konkurrenz kennt, kann seinen Onlinehandel entsprechend umstellen und optimieren.</p>
<h2>Die Marktforschung gehört in professionelle Hände</h2>
<p>Um Marktforschung im eigenen Onlinehandel zu betreiben, kann man entweder professionelle Marktforschungsinstitute oder spezielle Software zum Einsatz bringen. Auch <a href="https://www.suchhelden.de/adwords-agentur.php">eine beauftragte Adwords Agentur</a> kann beispielsweise Marktforschung in Form einer Keyword-Recherche für den Kunden betreiben. Auf diese Weise kann man ein Marktforschungskonzept aufstellen, dass sich entweder nur auf den eigenen Betrieb, die Branche oder auf ein bestimmtes Segment beschränkt.</p>
<p>Auch Spezialisierungen, die geplant sind, können somit im Vorfeld untersucht und auf Rentabilität und Durchführungsmöglichkeit auf dem Markt analysiert werden. Vor allem für neue Marken und Produktgruppen in einem Onlineshop ist es wichtig, die Erfolgsaussichten, also die Höhe der Nachfrage, zu kennen.</p>
<p>Doch nicht nur die Daten, die auf <a href="https://www.businessguide.ch/6-unschlagbare-argumente-einen-online-shop-selbst-zu-entwickeln/">den eigenen Shop</a> bezogen sind, sind im Zusammenhang mit dem Onlinehandel wichtig, sondern auch die Metadaten und Kennzahlen, die den Onlinehandel in seiner Gesamtheit betreffen. Hier kann man wichtige Informationen für zukünftige Entwicklungen ersehen und daraus Rückschlüsse für das eigene Onlineunternehmen ziehen. Hier gelten die gleichen Komponenten, die auch für den normalen Groß- und Einzelhandel gelten. Da Onlineshops ihre Waren ja meist auch von Großhändlern beziehen, sind die Entwicklungsprognosen im B2B- und Großhandel sehr wichtig.</p>
<h2>Bedeutung von Netzwerken</h2>
<p>Das besondere bei solchen Analysen ist jedoch, dass zusätzlich zur Entwicklung des Handels im Allgemeinen und des Onlinehandels im Speziellen auch die Entwicklung des Internets berücksichtig wird. Dabei spielen zum Beispiel die Bedeutungen von Netzwerken, die Möglichkeiten der Kundenbindung im Netz und auch Aspekte der Datensicherheit und Globalisierung eine wesentliche Rolle. Sehr viele Informationen laufen auch für den Onlinehandel zusammen, die gemeinsam der Marktforschung wichtige Daten liefern und die für eine gute Prognose ausgewertet werden müssen.</p>
<p>Weitere wichtige Themen, die mit verschiedenen Instrumenten der Marktforschung beleuchtet werden können, sind die Bereiche <a href="https://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/studie-zum-onlinehandel-social-commerce-shopping-auf-plattformen-wie-instagram-und-tiktok-wird-zum-billionenmarkt/27953160.html">Social Commerce</a> und Branding. Der Social Commerce ist praktisch die „stille Post“ im Bereich Internethandel. Unter Branding versteht man die Möglichkeiten und Erfolge, die einem Unternehmen im Onlinehandel zur Verfügung stehen, wenn sie eine Marke am Markt etablieren wollen. Auch diese Punkte müssen im Onlinehandel genau untersucht und optimiert werden.</p>
<h2>Marktforschung in Form einer Keyword-Recherche</h2>
<p><a href="https://www.businessguide.ch/die-digitale-transformation-fuer-firmen/">Je häufiger eine Internetseite aufgrund von Keywords aufgerufen wird</a>, umso weiter oben landet sie im Ranking, also der Platzierung, einer Suchmaschine. Ergo gehört die die Keyword-Recherche im erweiterten Sinn zur Marktforschung. Da die meisten Benutzer einer solchen Suchmaschine nicht die 2. oder 3. Seite einer Auflistung durchsuchen, ist es wichtig, dass man die entsprechende Seite möglichst weit oben findet.</p>
<p>Daraus ergibt sich fast zwangsläufig die Verwendung von möglichst guten Keywords. Je besser die Keys, umso mehr Treffer kann man landen. Ziel der Keyword-Recherche ist daher, so viele Keywords wie nötig zu finden, die nach Möglichkeit perfekt zum Thema der Seite passen und möglichst häufig in Suchmaschinen eingegeben werden.</p>
<p>Dabei kommt es nicht darauf an, dass man möglichst alltägliche Wörter nimmt. Mehr noch: Wörter wie „und“ „der/die/das“ sind verpönt. Es kommt darauf an, möglichst Wörter zu finden, die die Inhalte einer Website so genau wie möglich wiedergeben. Wer zum Beispiel Bücher vertreibt, sollte „Roman“, „Buch“ oder „Literatur“ verwenden – allerdings von Wörtern wie „Lesefutter“ absehen.</p>
<h2>Suchbegriffe recherchieren</h2>
<p>Wichtig bei der Auswahl ist, dass man darüber nachdenkt, welche Suchbegriffe am wahrscheinlichsten sind. Dabei hilft, als erster Schritt, oft der gesunde Menschenverstand weiter. Welchen Suchbegriff würde man selbst eingeben, wenn man ein bestimmtes Produkt oder eine Dienstleistung sucht? Je näher man an der potentiellen Zielgruppe ist, desto leichter findet man passende Keywords.</p>
<p>Um die richtigen Keywords zu finden, ist es wichtig, wenn man sich vor der Auswahl einige Gedanken macht. Hierzu gehört vor allem, dass man sich darüber klar wird, welche Zielgruppe man anspricht. Jede Zielgruppe hat ihren eigenen Wortschatz, und genau darauf sollte man die Keyword-Recherche ausrichten.</p>
<p>In diesem Zusammenhang kann man auch gern Seiten von Konkurrenten zu Rate ziehen, die dieselbe Zielgruppe ansprechen, wie man selbst. Auf diesen Seiten lassen sich, ganz legal, Hinweise auf geeignete Keywords finden. Wenn die Zielgruppe definiert wurde und deren Wortschatz analysiert ist, kann man sich daran machen, geeignete Keywords zu suchen. Auch Synonyme helfen hier weiter, des Weiteren sollte auf verschiedene Schreibweisen geachtet werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.businessguide.ch/markforschung-onlinehandel/">So wichtig ist Markforschung im Onlinehandel</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.businessguide.ch">Wirtschafts Nachrichten aus der Schweiz</a>.</p>
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		<title>Firmenwert berechnen – Das sollten Sie wissen</title>
		<link>https://www.businessguide.ch/firmenwert-berechnen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hajo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Aug 2023 07:11:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.businessguide.ch/?p=764</guid>

					<description><![CDATA[<p>Fragt man einen Unternehmer, was seine Firma wert ist, wird dieser in den meisten Fällen keine klare Antwort geben können. Er wird allenfalls eine Wunschvorstellung äußern können. Dabei ist die Berechnung des Firmenwerts ein sehr wichtiger Prozess für Unternehmen und Unternehmer, der aus verschiedenen Gründen notwendig werden und verschiedene Zwecke erfüllen kann. Welche das sind, ... <a title="Firmenwert berechnen – Das sollten Sie wissen" class="read-more" href="https://www.businessguide.ch/firmenwert-berechnen/" aria-label="Mehr Informationen über Firmenwert berechnen – Das sollten Sie wissen">Weiterlesen ...</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Fragt man einen Unternehmer, was seine Firma wert ist, wird dieser in den meisten Fällen keine klare Antwort geben können. Er wird allenfalls eine Wunschvorstellung äußern können. </em></p>
<p>Dabei ist die Berechnung des Firmenwerts ein sehr wichtiger Prozess für Unternehmen und Unternehmer, der aus verschiedenen Gründen notwendig werden und verschiedene Zwecke erfüllen kann. Welche das sind, erfahren Sie in diesem Ratgeber. Sie erhalten außerdem wertvolle Tipps rund um das Thema <a href="http://www.msc-mittelstand.de/">Firmenwert berechnen</a> und finden heraus, wo sie eine solche Bewertung professionell vornehmen lassen können.</p>
<h2>Zu welchem Zweck sollte ich den Wert meiner Firma berechnen bzw. berechnen lassen?</h2>
<p><u>Die Berechnung des Firmenwerts kann verschiedenen Zwecken dienen:</u></p>
<h3>Verkauf des Unternehmens</h3>
<p>Wenn Sie beabsichtigen, <a href="https://www.ihk.de/stade/gruendung-und-foerderung/unternehmensnachfolge/betrieb-1698532">Ihr Unternehmen zu verkaufen</a>, ist die Ermittlung des Firmenwerts unerlässlich. Ein realistischer Firmenwert hilft Ihnen, einen angemessenen Verkaufspreis festzulegen, der für potenzielle Käufer attraktiv ist und Ihnen eine faire Rendite für Ihre Investitionen und Anstrengungen bringt.</p>
<h3>Suche nach Investoren</h3>
<p>Wenn Sie Investoren für Ihr Unternehmen suchen, sollten Sie dessen Wert möglichst genau kennen. Sowohl potenzielle Investoren als auch Unternehmensinhaber können anhand dieses Wertes festlegen, welche Anteile am Unternehmen abgegeben werden und wie viel Kapital dafür bereitgestellt werden muss.</p>
<h3>Fusionen und Akquisitionen</h3>
<p>Bei einer Fusion oder Akquisition ist die Bewertung der beteiligten Unternehmen ein zentraler Aspekt. Die Ermittlung des Firmenwerts ermöglicht es den Parteien, den Austausch von Anteilen oder <a href="https://www.zeit.de/thema/vermoegen">Vermögenswerten</a> fair zu gestalten.</p>
<h3>Bilanzierung und Finanzberichte</h3>
<p>Die Bewertung des Unternehmens ist zudem für die Erstellung von Finanzberichten und Bilanzen von Bedeutung. Der Firmenwert ist ein wichtiger Bestandteil des Eigenkapitals und beeinflusst damit die finanzielle Gesundheit des Unternehmens.</p>
<h3>Strategische Planung</h3>
<p>Der Firmenwert bietet eine objektive <a href="https://www.businessguide.ch/digitale-transformation-die-firma-im-bereich-marketing-und-sales-positionieren/">Grundlage für strategische Planungen</a> und Geschäftsentscheidungen. Er ermöglicht es, die Leistung des Unternehmens im Zeitverlauf zu überwachen, langfristige Ziele zu setzen und gezielte Maßnahmen zur Steigerung des Unternehmenswerts zu ergreifen.</p>
<h3>Nachfolgeplanung</h3>
<p>Für Unternehmer, die eine Nachfolgeregelung für ihr Unternehmen planen, ist die Kenntnis des Firmenwerts entscheidend. Es hilft, eine faire Bewertung für potenzielle Nachfolger oder Erben zu gewährleisten und den Übergangsprozess reibungslos zu gestalten.</p>
<h3>Kreditverhandlungen</h3>
<p>Bei der Beantragung von Krediten oder Darlehen ist der Firmenwert ein wichtiges Kriterium für Banken und Kreditgeber, um die Bonität des Unternehmens zu bewerten und die Kreditkonditionen realistisch festzulegen.</p>
<h3>Krisenmanagement</h3>
<p>Die regelmäßige Bewertung des Firmenwerts kann dazu beitragen, potenzielle finanzielle Schwierigkeiten frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig Gegenmaßnahmen ergreifen zu können, um damit die finanzielle Stabilität des Unternehmens zu sichern.</p>
<h2>Kann ich den Wert meiner Firma selbst berechnen oder sollte ich das einem Fachmann überlassen?</h2>
<p>Die Berechnung des Firmenwerts ist ein komplexer Vorgang, der entsprechend tiefgreifendes Fachwissen erfordert. Es gibt verschiedene Methoden der Firmenbewertung, zum Beispiel das Ertragswertverfahren, das Substanzwertverfahren oder das Marktvergleichsverfahren.</p>
<p>Jede Methode hat ihre individuellen Vor- und Nachteile und erfordert eine genaue Kenntnis sowohl des Unternehmens als auch des Marktes. Es ist daher empfehlenswert, einen Fachmann wie einen Unternehmensberater oder Wirtschaftsprüfer hinzuzuziehen, um letztendlich eine objektive und genaue Bewertung zu erhalten.</p>
<h2>Von welchen Faktoren hängt der Wert meiner Firma ab?</h2>
<p>Der Firmenwert hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab, sowohl interne als auch externe. Interne Faktoren betreffen beispielsweise das Unternehmensalter, die Finanzkennzahlen wie Umsatz und Gewinn, den Kundenstamm, das Management, die Wettbewerbsposition und <a href="https://www.businessguide.ch/vorteile-einer-eigens-entwickelten-software-fuer-firmen/">das geistige Eigentum des Unternehmens</a>. Externe Faktoren, die den Wert beeinflussen, sind die Marktsituation, die allgemeine Wirtschaftslage, politische und rechtliche Rahmenbedingungen sowie technologische Entwicklungen.</p>
<h2>Wie läuft die Wertermittlung genau ab?</h2>
<p>Die genaue Wertermittlung hängt von der gewählten Methode ab. Nehmen wir als Beispiel das Ertragswertverfahren. Hierbei wird der Unternehmenswert anhand der zukünftig erwarteten Erträge berechnet. Dazu werden die bisherigen Geschäftsergebnisse, die Wachstumsaussichten und die Risiken des Unternehmens analysiert. Anschließend werden Prognosen erstellt, die als Grundlage für die Berechnung dienen. Dabei können verschiedene Modelle und Annahmen verwendet werden, je nach Art des Unternehmens und der Branche.</p>
<h2>Wie genau ist die Wertberechnung für meine Firma?</h2>
<p>Die Genauigkeit der Wertberechnung hängt von der Qualität der Daten und Analysen ab, die in den Bewertungsprozess einfließen. Je umfangreichere und fundiertere Daten vorliegen, desto genauer wird die Bewertung am Ende sein. Allerdings bleibt die Firmenbewertung immer auch mit Unsicherheiten behaftet, da sie teileweise auf Prognosen zukünftiger Entwicklungen basiert, die nicht immer vorhersehbar sind. Es ist daher wichtig, sich über die Grenzen und Risiken der Bewertung im Klaren zu sein und gegebenenfalls einen gewissen Spielraum einzuplanen.</p>
<p>Übrigens: Der berechnete Firmenwert dient lediglich als Orientierung für den Verkaufspreis, letztendlich hängt der tatsächlich erzielte Verkaufspreis auch vom Verhandlungsgeschick, der Nachfrage und dem Angebot ab. Es kann Faktoren geben, die den Wert für einen potenziellen Käufer erhöhen oder verringern. Es ist daher ratsam, eine realistische Preisspanne zu definieren und Verhandlungen entsprechend flexibel zu führen, um letztendlich das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Die Berechnung des Firmenwerts ist ein komplexer Prozess, der aus verschiedenen Gründen von großer Bedeutung für Unternehmen ist. Die Ermittlung des Firmenwerts bietet eine solide Grundlage für strategische Entscheidungen und Transaktionen und für einen geplanten Verkauf. Es ist unbedingt empfehlenswert, sich professionelle Hilfe von Fachleuten zu suchen, um eine möglichst präzise Bewertung zu erhalten.</p>
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		<title>Förderprorgamme für den Mittelstand: Vorstellung von drei Alternativen</title>
		<link>https://www.businessguide.ch/foerderprorgamme-fuer-den-mittelstand-vorstellung-von-drei-alternativen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Feb 2023 14:03:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Start-ups und andere Unternehmen im Mittelstand müssen große Herausforderungen bewältigen. Denn wer heute mit seiner Selbstständigkeit erfolgreich sein möchte, sieht sich nicht nur einem ständig wachsenden Konkurrenzdruck ausgesetzt. Auch die ökonomischen Folgen des Krieges in der Ukraine und die steigenden Energiekosten wirken sich derart negativ auf die deutsche Wirtschaft aus, dass bei vielen Unternehmen im ... <a title="Förderprorgamme für den Mittelstand: Vorstellung von drei Alternativen" class="read-more" href="https://www.businessguide.ch/foerderprorgamme-fuer-den-mittelstand-vorstellung-von-drei-alternativen/" aria-label="Mehr Informationen über Förderprorgamme für den Mittelstand: Vorstellung von drei Alternativen">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Start-ups und andere Unternehmen im Mittelstand müssen große Herausforderungen bewältigen. Denn wer heute mit seiner Selbstständigkeit erfolgreich sein möchte, sieht sich nicht nur einem ständig wachsenden Konkurrenzdruck ausgesetzt. Auch die ökonomischen Folgen des Krieges in der Ukraine und die steigenden Energiekosten wirken sich derart negativ auf die deutsche Wirtschaft aus, dass bei vielen Unternehmen im Mittelstand die Liquidität schwankt. Wer nicht über genügend eigene Mittel verfügt, muss hohe Kreditzinsen in seiner Kostenpolitik einkalkulieren. Alternativ können aber auch verschiedene Förderungen dazu beitragen, dass die finanzielle Schieflage wieder gerichtet wird.</em></p>
<p><em>Professionelle Unterstützung finden kleinere und mittlere Unternehmen in den Förderprogrammen des Mittelstands. Lässt man sich bei einer <a href="https://redmin.ch/kmu-treuhand/">KMU Treuhand</a> beraten, so werden insbesondere die folgenden drei Alternativen empfohlen:</em></p>
<h2>ERP-Förderkredit KMU</h2>
<p>Der ERP-Förderkredit ist eine Förderung, die von der KfW-Bank unterstützt wird. Sie gilt für kleine und mittlere Unternehmen und Freiberufler, die bei dem Aufbau einer eigenen Existenz auf keine oder nur wenig finanzielle Rücklagen zurückgreifen können.</p>
<p>Die Förderung der KfW-Bank erstreckt sich auf die Kosten, die auf größere Investitionen &#8211; z. B. die Anschaffung eines <a href="https://www.businessguide.ch/umstieg-vom-verbrenner-auf-das-e-auto-diese-huerden-gibt-es/">Firmenfahrzeugs</a> oder <a href="https://www.businessguide.ch/vorteile-einer-eigens-entwickelten-software-fuer-firmen/">Software</a> &#8211; und für den laufenden Betrieb des Unternehmens anfallen.</p>
<p>Zu den Unternehmen, die von dem ERP-Förderkredit KMU profitieren können, gehören alle Betriebe, die weniger als 250 Arbeitnehmer beschäftigen und deren Jahresumsatz 50 Millionen Euro nicht überschreitet. Einzelunternehmer und Freiberufler können den Kredit ebenso in Anspruch nehmen wie Gründer oder Unternehmensnachfolger im Nebenerwerb.</p>
<p>Der Kreditbetrag kann sich auf bis zu 25 Millionen Euro belaufen. Unterschieden wird eine Finanzierung mit Risiko und eine Finanzierung ohne Risiko. Es ist von Vorteil, wenn Sicherheiten hinterlegt werden können.</p>
<p>Die Rückzahlungszeit beinhaltet einen tilgungsfreien Zeitraum, in dem nur die Zinsen bezahlt werden müssen. Einem Unternehmen aus dem Mittelstand steht es frei, den Rückzahlungsbetrag in einer Summe zurückzubezahlen. Bei einer außerplanmäßigen Rückzahlung muss jedoch mit einer Vorfälligkeitsentschädigung gerechnet werden.</p>
<h2>ZIM &#8211; Zentrales Innovationsprogramm für den Mittelstand</h2>
<p>Das zentrale Innovationsprogramm für den Mittelstand hat für alle Unternehmen seine Pforten geöffnet, die ihre kreativen Ideen in die Praxis umsetzen möchten. Ziel ist es, die Unternehmen mit einer Kapitaldecke auszustatten, die sie wettbewerbsfähiger macht.</p>
<p>Wer von dem ZIM profitieren möchte, kann sich für eine von drei verschiedenen Fördermöglichkeiten entscheiden. Dies sind die FuE-Einzelprojekte, die FuE-Kooperationsprojekte und eine Förderung, die Innovationsnetzwerke unterstützt.</p>
<p>Im Bereich Innovationsnetzwerke werden z. B. sechs KMU (Kleinere mittlere Unternehmen) gefördert, die unabhängig voneinander auf dem Markt aktiv sind und in einem Innovationsnetzwerk kooperieren. Voraussetzung für die Förderung ist, dass sich mindestens eine Betriebsstätte oder eine Niederlassung in Deutschland befinden.</p>
<p>Das ZIM unterscheidet zwischen der Förderung auf nationaler Ebene und der Förderung auf internationaler Ebene. Die Förderung auf nationaler Ebene beträgt maximal 420.000 Euro. Wer international in einem Netzwerk agiert, kann eine Zuwendung von maximal 520.000 Euro in Anspruch nehmen.</p>
<p>Beide Förderalternativen werden in zwei unterschiedlichen Phasen gefördert. Bei der Förderung auf nationaler Ebene beträgt die Förderung der 1. Phase 180.000 Euro. Wer international agiert, erhält während der 1. Förderphase einen Förderbetrag von maximal 220.000 Euro.</p>
<h2>Förderprogramm Mittelstand Innovativ &amp; Digital (MID)</h2>
<p>Dieser Weg der Förderung des Mittelstands wird vom Land Nordrhein-Westfalen unterstützt. Demzufolge kann die Förderung nur von Unternehmen in Anspruch genommen werden, die in Nordrhein-Westfalen ansässig sind.</p>
<p>Der Förderbetrag wurde auf maximal 15.000 Euro begrenzt. Für eine Förderung muss das Unternehmen neben einem Firmensitz in NRW mindestens die folgenden Voraussetzungen erfüllen:</p>
<ul>
<li>Nicht mehr als 49 Beschäftigte, Jahresumsatz unter 10 Millionen Euro: 80 % des Auftragswerts werden gefördert</li>
<li>Nicht mehr als 249 Mitarbeiter, Jahresumsatz unter 50 Millionen Euro: 60 % des Auftragswerts werden gefördert</li>
</ul>
<h2>Fazit</h2>
<p>Bei der Aufgabe, den Ausgleich zu hoher Kosten aufzufangen, muss ein Unternehmen sich nicht zwangsweise mit den hohen <a href="https://www.businessguide.ch/hypothekendarlehen-aufnehmen/">Zinsen</a>, die bei der Rückzahlung eines Kredits anfallen, auseinandersetzen. Mit der Inanspruchnahme verschiedener Förderprogramme versuchen der Bund, die Länder und die KfW-Bank den Unternehmen finanziell wieder auf die Sprünge zu helfen. Wer von den Förderungen profitieren möchte, sollte sich darüber informieren, was gefördert wird und welche Konditionen bei der Rückzahlung des Förderbetrages erfüllt werden müssen.</p>
<p><strong>Quellenverzeichnis</strong></p>
<p>https://www.zim.de/ZIM/Navigation/DE/Home/home.html</p>
<p>https://www.wirtschaft.nrw/foerderprogramme-mittelstand</p>
<p>https://www.it-intouch.de/foerderprogramm-mittelstand-innovativ-digital-mid/?gclid=CjwKCAiAxP2eBhBiEiwA5puhNUgSCKO9G586WIC9DKO9y8k4yD4NjcC_WQ9W18ZJFfU2J_M0oZeMJRoCBCEQAvD_BwE</p>
<p>https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/Gr%C3%BCnden-Nachfolgen/Gr%C3%BCnden/</p>
<p>https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/Gr%C3%BCndung-und-Nachfolge/F%C3%B6rderprodukte/ERP-F%C3%B6rderkredit-KMU-(365-366)/</p>
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		<title>Den besten Preis für Ihre Immobilie erzielen – so geht’s</title>
		<link>https://www.businessguide.ch/bester-preis-immobilie-erzielen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hajo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Dec 2022 15:13:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sie möchten eine Immobilie verkaufen und wissen noch nicht, wie Sie den besten Preis für das Objekt erzielen? Oder haben Sie noch gar keine Preisvorstellung? Dann hilft Ihnen unser Ratgeber weiter! Die Immobilienbewertung Mit einer Immobilienbewertung kann man den genauen Wert einer Immobilie feststellen lassen. Dabei wird meist der genaue Verkehrswert einer Immobilie berechnet. Der ... <a title="Den besten Preis für Ihre Immobilie erzielen – so geht’s" class="read-more" href="https://www.businessguide.ch/bester-preis-immobilie-erzielen/" aria-label="Mehr Informationen über Den besten Preis für Ihre Immobilie erzielen – so geht’s">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Sie möchten eine <a href="https://www.lifewire.ch/immobilie-verkaufen/">Immobilie verkaufen</a> und wissen noch nicht, wie Sie den besten Preis für das Objekt erzielen? Oder haben Sie noch gar keine Preisvorstellung? Dann hilft Ihnen unser Ratgeber weiter!</em></p>
<h2>Die Immobilienbewertung</h2>
<p>Mit einer Immobilienbewertung kann man den genauen Wert einer Immobilie feststellen lassen. Dabei wird meist der genaue <a href="https://www.businessguide.ch/hypothek-in-der-schweiz-und-deutschland-ratgeber-tipps-unterschiede/">Verkehrswert einer Immobilie</a> berechnet. Der Wert einer Immobilie wird für verschiedene Angelegenheiten benötigt.</p>
<h2>Verkehrswert-Gutachten</h2>
<p>Für Immobilieninhaber ist eine Immobilienbewertung dann interessant, wenn man die Immobilie verkaufen oder vermieten will. Bei einem Verkauf kann man so einen marktüblichen Verkaufspreis festlegen. Kommt eher eine Vermietung in Frage, etwa als <a href="https://mehrgenerationenhaushalt.de/" target="_blank" rel="noopener">Mehrgenerationenhaus oder als Mehrgenerationenhalt</a>, dient die Ermittlung des Immobilienwerts zur Festlegung der monatlichen Miete.</p>
<p>Ähnlich verhält es sich bei Käufern einer Immobilie. Käufer können sich mit einer Immobilienbewertung absichern und den Verkaufspreis der Immobilie nachprüfen. Auch wer eine Immobilie mieten möchte, kann damit den <a href="https://www.hev-schweiz.ch/vermieten/statistiken/mietpreise/durchschnittliche-mietpreise/">ortsüblichen Mietpreis</a> nachrechnen und kontrollieren. Darüber hinaus kann eine Immobilienbewertung auch bei steuerlichen Angelegenheiten als Nachweis gelten. Bei der Besteuerung wird dann entsprechend der errechnete Wert im Gutachten als Grundlage für die Steuerermittlung genommen.</p>
<h2>Wer führt die Immobilienbewertung durch?</h2>
<p>Die Immobilienbewertung kann man zum einen von einem Sachverständigen durchführen lassen. In der Regel macht die Bewertung von Immobilien ein Bausachverständiger. Die Bewertung von einem Sachverständigen ist sehr genau und zuverlässig. Bei der Wertermittlung besichtigt der Sachverständige die Immobilie persönlich. Dabei achtet er bei dem Rundgang durch die Wohnung bzw. das Haus darauf, ob Mängel oder Schäden an der Immobilie vorhanden sind. Bauliche Mängel oder Feuchtigkeitsschäden können den Wert von Immobilien verringern und sind somit für die Anfertigung der Immobilienbewertung sehr wichtig. Ebenso werden Lage, Größe und Ausstattung berücksichtigt, damit ein fundiertes Gutachten erstellt werden kann.</p>
<p>Eine zweite Möglichkeit ist die Bewertung mit einer Online-Software. Manche Anbieter bieten im Internet die Gelegenheit, eine Immobilienbewertung durchzuführen. Ob eine solche Bewertung als sicheres Gutachten berücksichtigt werden kann, ist allerdings in vielen Fällen eher fraglich.</p>
<p>Mit einer Immobilienbewertung im Internet wird man online durch ein Programm geführt, wo man verschiedene Fragen zu der Immobilie beantworten muss. Wie bei der Bewertung durch einen Sachverständigen werden auch hier Größe, Lage und Ausstattung der Immobilie berücksichtigt. Der Unterschied hierbei ist allerdings, dass Mängel, Schäden oder auch wertsteigernde Tatsachen nicht genau berücksichtigt werden können.</p>
<h2>Tipp: Immobilienbewertung kostenlos</h2>
<p>In der Regel bieten Immobilienmakler eine Ermittlung des Marktwerts der Immobilie kostenlos an, sofern der Makler für den Verkauf der Immobilie beauftragt wird. Die Berechnung des Immobilienwerts erfolgt dann mit der sogenannten Maklerformel. Die Bewertung der Immobilie von einem <a href="https://www.businessguide.ch/schritt-fuer-schritt-zur-eigentumswohnung-suchen-und-finden/">Immobilienmakler</a> dokumentiert den Verkaufswert, der aufgrund der derzeitigen Marktverhältnisse zu erzielen wäre. Die Erstellung eines Wertgutachtens schließt eine solche Immobilienbewertung nicht mit ein, da ein Gutachten lediglich von einem Sachverständigen erfolgen kann.</p>
<h2>So führen Sie Preisverhandlungen für Ihre Immobilie richtig</h2>
<p>Wer den Wert ermittelt und einen Interessenten für den Immobilienkauf gefunden hat, muss sich nun mit der nächsten Stufe des Verkaufs beschäftigen. Um den real zu erzielenden Verkaufspreis auszuloten, kommt es zur Preisverhandlung. Der Käufer und Verkäufer besprechen bei einer Preisverhandlung die Vorstellungen und Wünsche des Kaufpreises. Meist ist es im Interesse beider Parteien eine optimale Lösung für den Kaufpreis zu finden. Wenn man als Verkäufer einer Immobilie als Sieger aus der Preisverhandlung gehen will, sollte man sich an bestimmte Regeln halten und mit Weitsicht agieren.</p>
<h3>1. Wünsche und Bedürfnisse des Käufers</h3>
<p>Damit man eine optimale Grundlage bei der Preisverhandlung hat, sollte man mit dem Käufer gut ins Gespräch kommen. In einem Gespräch bekommt man viele Informationen, welche Absichten der Kaufinteressent hat und warum er genau eine Immobilie kaufen möchte. Fragen Sie den Interessenten, welche Wünsche er beim Immobilienkauf hat und was wichtig ist, damit ein Kauf in Frage kommt. Die Informationen, die mit diesen Fragen gesammelt werden, kann man später bei der Preisverhandlung anwenden.</p>
<h3>2. Mängel am Gebäude</h3>
<p>In manchen Fällen kommt es vor, dass die Immobilie gewisse Mängel aufweist. Fehler oder Schäden am Gebäude lassen sich nur schwer verkaufen. Sollte Ihre Immobilie Mängel haben, sollten Sie den Interessenten auf jeden Fall darauf hinweisen und die Schäden am Gebäude offenlegen. Seien Sie ehrlich und decken Sie alle Mängel auf. Sofern alle Mängel offengelegt sind, gehen Sie während der Preisverhandlung nicht nochmal aus eigenem Antrieb darauf ein. Wenn die Mängel und Schäden bei der Preisverhandlung wieder erwähnt werden, mindert es automatisch den Wert der Immobilie. Im schlimmsten Fall verliert der Käufer sogar das Interesse oder geht mit einer besseren Position in die Verhandlung und kann damit den Kaufpreis extrem herunterhandeln.</p>
<h3>3. Qualität der Immobilie</h3>
<p>Vor dem Abschluss der Preisverhandlung kommt der wichtigste Teil. Der Käufer soll mit einer guten Stimmung aus dem Gespräch gehen. Listen Sie auf jeden Fall nochmal die Vorteile und die positiven Dinge auf, die mit dem Immobilienkauf verbunden sind. Weisen Sie Ihren Gesprächspartner zum Beispiel nochmal auf die gute Umgebung, den Zustand der Immobilie oder den ansehnlichen Garten hin. Sind genug einträgliche Argumente vorhanden, wird der Käufer zustimmen und im besten Fall die Immobilie zu Ihren Preisvorstellungen kaufen.</p>
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		<title>Richtig werben für das eigene Unternehmen</title>
		<link>https://www.businessguide.ch/richtig-werben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hajo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Nov 2022 11:46:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.businessguide.ch/?p=695</guid>

					<description><![CDATA[<p>„Wer aufhört zu werben, um Geld zu sparen, kann ebenso seine Uhr anhalten, um Zeit zu sparen.&#8220; (Henry Ford). An diesem Zitat eines sehr klugen und bekannten Industriellen lässt sich erkennen, wie wichtig Werbung – neudeutsch: Marketing – ist, damals und heute. Das Problem dabei: Marketing ist ein sehr breites Themengebiet und umfasst unzählige Bereiche ... <a title="Richtig werben für das eigene Unternehmen" class="read-more" href="https://www.businessguide.ch/richtig-werben/" aria-label="Mehr Informationen über Richtig werben für das eigene Unternehmen">Weiterlesen ...</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.businessguide.ch/richtig-werben/">Richtig werben für das eigene Unternehmen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.businessguide.ch">Wirtschafts Nachrichten aus der Schweiz</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>„Wer aufhört zu werben, um Geld zu sparen, kann ebenso seine Uhr anhalten, um Zeit zu sparen.&#8220; (Henry Ford). An diesem Zitat eines sehr klugen und bekannten Industriellen lässt sich erkennen, wie wichtig Werbung – neudeutsch: Marketing – ist, damals und heute. </em></p>
<p>Das Problem dabei: Marketing ist ein sehr breites Themengebiet und umfasst unzählige Bereiche wie zum Beispiel Direkt- und Performancemarketing, <a href="https://www.businessguide.ch/die-besucher-auf-der-eigenen-website-tracken/">E-Mail-Marketing</a>, <a href="https://www.blachenprinz.ch/sticker-bedrucken/sticker-drucken-lassen/">Sticker drucken lassen</a> oder auch Content Marketing.</p>
<p>Durch diese Auswahl der verschiedenen Marketingtechniken verlieren viele Werbetreibende den Überblick und investieren letztendlich Zeit und Geld in Marketing, ohne den gewünschten Erfolg zu erzielen. Um solche Fehlschläge zu vermeiden, ist jedem Unternehmen sowie jedem Selbstständigen und Freiberufler anzuraten, zunächst ein tragfähiges Marketingkonzept zu erstellen.</p>
<h2>Was ist ein Marketingkonzept?</h2>
<p>Ein Marketingkonzept ist ein Leitfaden, nach dem sich alle Marketingaktivitäten im Unternehmen ausrichten. Vorrangiges Ziel des Marketingkonzepts ist, die Ziele im <a href="https://zaw.de/">Unternehmensmarketing</a> schneller und effizienter zu erreichen und damit den Umsatz zu maximieren. Durch das Marketingkonzept wird ein einheitlicher Rahmen für das Marketing gesetzt, und die einzelnen Maßnahmen lassen sich planen und kontrollieren. Es besteht aus folgenden Komponenten:</p>
<h3>Situationsanalyse</h3>
<p>Die Situationsanalyse beschreibt die aktuelle Lage des Unternehmens. Im Rahmen der Marktforschung werden sowohl das Umfeld als auch die zukünftige Entwicklung analysiert und beschrieben. Daraus lassen sich die Stärken und Schwächen des Unternehmens mit den entsprechenden Chancen und Gefahren ableiten.</p>
<h3>Marketingziele</h3>
<p>Aus der erfolgreich erstellten Situationsanalyse können schließlich die Marketingziele abgeleitet werden. Diese werden in qualitative und quantitative Ziele unterschieden. Während unter qualitative Ziele Faktoren wie <strong>Kundenzufriedenheit, Kundenbindung und Unternehmensbekanntheit</strong> fallen, gelten als quantitative Ziele alle marktökonomischen Belange, z. B. Umsatz, Preisgestaltung und Marktanteile.</p>
<h3>Marketingstrategie</h3>
<p>Den Kern des Marketingkonzepts bildet die Marketingstrategie. Sie beschreibt, wie die anvisierten Ziele im Marketing erreicht werden sollen. Dazu gehören etwa die unterschiedliche Bearbeitung verschiedener Märkte und Zielgruppen und die Mittel, welche hierfür verwendet werden.</p>
<h3>Marketingmaßnahmen</h3>
<p>Die <a href="https://www.businessguide.ch/werbung-fuer-lokale-unternehmen-so-geht-es/">Marketingmaßnahmen</a> fassen alle operativen Marketingaktivitäten zusammen, die zur Umsetzung der Marketingstrategie eingesetzt werden. In der Regel handelt es sich hierbei um einen Mix verschiedener Maßnahmen, die im englischsprachigen Raum mit den „4 Ps“ zusammengefasst werden: <strong>Produkt (Produktpolitik), Place (Standort), Price (Preispolitik) und Promotion (Werbung)</strong>.</p>
<h3>Marketingbudget</h3>
<p>Hier wird das zur Verfügung stehende Werbebudget festgelegt und dessen Verteilung beschrieben. Dazu zählt auch eine entsprechende Reserve, die mindestens zehn Prozent des Budgets umfassen sollte.</p>
<h3>Marketing-Controlling</h3>
<p>Das Marketing-Controlling überwacht und analysiert die Umsetzung aller Marketingmaßnahmen inkl. Einsatz des Marketingbudgets. Es liefert damit auch die notwendigen Hilfen für die Steuerung und Kontrolle des Unternehmens. Weiterführend hierzu: <a href="https://huntewesernews.de/conversion-im-internetmarketing-grundlagen-und-bedeutung">huntewesernews.de/conversion-im-internetmarketing-grundlagen-und-bedeutung</a></p>
<h2>Die Praxis – Wie wird ein Marketingkonzept erstellt?</h2>
<p>Grundsätzlich ist die Erstellung eines Marketingkonzepts Aufgabe zweier Instanzen im Unternehmen, der Marketingabteilung und des Controllings. Während die Marketingabteilung die fachlichen Kompetenzen einbringt, ist das Controlling dafür zuständig, die gesamtunternehmerischen Ziele zu verfolgen und zu erreichen.</p>
<p>Dabei kann das Controlling auch bei der Einschätzung des Status quo eine wertvolle Hilfe sein. Um ein funktionierendes Marketingkonzept zu erstellen, gilt es zunächst, einige Fragen zu beantworten. Die wichtigsten sind:</p>
<ul>
<li>Wer stellt die perfekte Zielgruppe dar?</li>
<li>Wie gestalten sich die Bedürfnisse der Zielgruppe?</li>
<li>Wie ist der Status quo des Unternehmens, insbesondere im Vergleich zum Wettbewerb?</li>
<li>Wie werden die Unternehmensziele im Marketing definiert? Konnten diese Ziele in der Vergangenheit bereits erreicht werden?</li>
<li>Welche Marketingmaßnahmen haben welchen Stellenwert im Unternehmen? Wie gestalten sich die Erfahrungen aus bereits durchgeführten Marketingmaßnahmen?</li>
<li>Welche Faktoren wirken sich direkt auf die Kundenbindung aus?</li>
</ul>
<p>Anhand der Antworten auf diese Fragen ergibt sich die Basis, auf der das anschließend auszuarbeitende Marketingkonzept fußt. Die Ausarbeitung erfolgt dann in Form der bereits beschriebenen Komponenten, die Schritt-für-Schritt erstellt werden.</p>
<h2>Kurz und knapp: Die besten Tipps für erfolgreiches Marketing</h2>
<p>Es gibt einige grundsätzliche Faktoren, die über den Erfolg oder Misserfolg des Marketings entscheiden. Die wichtigsten hiervon haben wir im Folgenden zusammengestellt:</p>
<ul>
<li>Kennen Sie die Bedürfnisse und Wünsche Ihrer Zielgruppe.</li>
<li>Behalten Sie stets Ihre Mitbewerber im Auge.</li>
<li>Setzen Sie klare Ziele und verfolgen diese konsequent.</li>
<li>Jede Strategie muss über einen ausreichend langen Zeitraum durchgeführt werden.</li>
<li>Überwachen und messen Sie alle Aktivitäten laufend. Nur so kann festgestellt werden, welche Marketingmaßnahmen funktionieren.</li>
<li>Verfolgen Sie stets den Leitsatz: „Es ist deutlich günstiger, einen bestehenden Kunden glücklich zu machen, als einen neuen zu gewinnen“.</li>
</ul>
<h2>Fazit: Warum es ohne ein Marketingkonzept nicht geht</h2>
<p>Marketing ohne entsprechendes Konzept ist in den meisten Fällen nicht zielführend und damit ineffizient. Es lässt sich mit einem Schuss ins Dunkle vergleichen. Ein <strong>sorgfältig ausgearbeitetes Marketingkonzept</strong> sorgt in diesem Fall für das nötige Licht. Das Unternehmen erschafft sich mit dem Marketingkonzept selbst einen Leitfaden, der die Planung, Durchführung und Kontrolle sämtlicher Marketingaktivitäten umfasst.</p>
<p>Nur so lässt sich das zur Verfügung stehende Budget sinnvoll und effizient einsetzen. Dies ist unbedingt notwendig, um sich gegen die starke in- und ausländische Konkurrenz durchzusetzen, seine Position am Markt zu behaupten und diese im Idealfall kontinuierlich auszubauen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.businessguide.ch/richtig-werben/">Richtig werben für das eigene Unternehmen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.businessguide.ch">Wirtschafts Nachrichten aus der Schweiz</a>.</p>
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